Haus mit Garten

Social Media Marketing für Immobilienfirmen





Der Immobilienmarkt ist hart umkämpft. Ob Wohnungen, Häuser oder Gewerbeobjekte – Interessent:innen vergleichen heute zuerst online. Während klassische Anzeigenportale wichtig bleiben, bietet Social Media den entscheidenden Vorteil: Immobilienfirmen können direkt Zielgruppen ansprechen, Vertrauen aufbauen und ihre Marke stärken. Wer Social Media strategisch einsetzt, erreicht nicht nur mehr Reichweite, sondern generiert auch qualifizierte Leads.

Warum Social Media für Immobilienfirmen entscheidend ist

Früher begann die Suche nach einer Immobilie im Schaufenster eines Maklers, heute auf Instagram, Facebook oder LinkedIn. Social Media ist ein Schaufenster 2.0 – rund um die Uhr geöffnet und zugänglich für tausende potenzielle Käufer:innen und Mieter:innen. Immobilienfirmen, die hier sichtbar sind, sichern sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Ziele von Social Media Marketing im Immobilienbereich

  • Reichweite und Markenbekanntheit: Präsenz in der Region und darüber hinaus aufbauen.
  • Leadgenerierung: Direkte Anfragen zu Objekten über Posts, Ads und Formulare.
  • Vertrauen schaffen: Transparenz und Kompetenz durch regelmäßige Inhalte zeigen.
  • Employer Branding: Neue Mitarbeiter:innen gewinnen und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darstellen.

Content-Ideen für Immobilienfirmen

Social Media lebt von visuellen und authentischen Inhalten. Immobilienfirmen haben hier großes Potenzial, da Immobilien visuell stark überzeugen.

  • Objektpräsentationen: Fotos, Videos oder 360°-Rundgänge der Immobilien.
  • Drohnenaufnahmen: Beeindruckende Perspektiven von Lage und Umgebung.
  • Making-of: Behind-the-Scenes bei Besichtigungen, Homestaging oder Renovierungen.
  • Tipps & Ratgeber: Inhalte zu Kauf, Verkauf, Finanzierung oder Mietrecht.
  • Teamvorstellungen: Makler:innen, Backoffice und Geschäftsführung für Nähe und Vertrauen.
  • Kundengeschichten: Erfolgreiche Verkäufe oder zufriedene Käufer:innen.

Plattformen im Überblick

  • Instagram & Facebook: Ideal für visuelle Objektdarstellung und regionale Ads.
  • LinkedIn: Für B2B-Geschäfte, Gewerbeimmobilien und Employer Branding.
  • YouTube: Längere Immobilienvideos, Interviews und Guides.
  • TikTok: Kreative Kurzvideos für jüngere Zielgruppen, etwa erste Mietwohnungen.

Bezahlte Werbung gezielt einsetzen

Social Media Ads ermöglichen es Immobilienfirmen, die richtige Zielgruppe zu erreichen: Menschen in einem bestimmten Umkreis, mit Interesse an Immobilien, Bauen oder Wohnen. Retargeting-Kampagnen erinnern Website-Besucher:innen an Objekte und erhöhen die Abschlusswahrscheinlichkeit. Schon kleine Budgets können große Wirkung entfalten, wenn sie strategisch eingesetzt werden.

Praxisbeispiele aus der Immobilienbranche

Eine Immobilienfirma in Wien erzielte mit kurzen Drohnenvideos von Luxuswohnungen auf Instagram über 50.000 Aufrufe und mehrere direkte Anfragen. Ein Makler in Linz setzt auf wöchentliche Ratgeber-Reels („5 Tipps für den Immobilienverkauf“) und baut damit kontinuierlich Vertrauen auf. Ein Unternehmen in Salzburg kombiniert Facebook-Ads mit Leadformularen und gewinnt so wöchentlich neue Kontakte für Besichtigungstermine.

Tipps für den Alltag

  • Erstelle einen Redaktionsplan mit festen Formaten (z. B. „Objekt der Woche“).
  • Setze auf professionelle Fotos und Videos – der erste Eindruck zählt.
  • Teste verschiedene Anzeigenformate: Karussell, Video, Story-Ads.
  • Analysiere regelmäßig, welche Inhalte die meisten Anfragen bringen.
  • Investiere in Community-Management: schnelle Antworten auf Kommentare und Nachrichten.

Fazit

Social Media Marketing ist für Immobilienfirmen weit mehr als ein Zusatzkanal – es ist ein zentraler Baustein der modernen Kundenakquise. Mit kreativen Inhalten, professionellen Objektpräsentationen und gezielten Anzeigenkampagnen können Makler:innen Reichweite aufbauen, Leads generieren und Vertrauen schaffen. Wer Social Media konsequent nutzt, verkauft nicht nur Immobilien, sondern positioniert sich langfristig als starke Marke am Markt.